Revanche geglückt – Eigner Angels schlagen den Herner TC in einem spannenden Spiel 75:71

Im Fernduell gegen Osnabrück vergrößern sie ihren Abstand zum unmittelbaren Tabellennachbarn, der mit 71:80 in Halle verliert.

Nördlingen. Man braucht auch manchmal Glück. Das war den Eigner Angels am gestrigen Sonntag beim Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Herne hold. Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen ehemaligen Trainer der Nördlinger Damen, Funktionär auf verschiedenen Ebenen und Langzeitfan Günter „Jimmy“ Löffler starteten die Eigner Angels ohne ihre verletzte Topscorerin Erika Davenport gegen den den Herner TC. Herne, mitten im Abstiegskampf steckend, legte mit hochprozentiger Trefferquote los und schnell lagen die Einheimischen 2:12 hinten (5. Minute). Nördlingens Coach Matiss Rozlapa bat umgehend zur Auszeit und justierte energisch nach, behielt jedoch seine Starting Five auf dem Feld. Ergebnis der mannschaftlichen Unterhaltung: aggressives Vorchecking und ein 12:0-Lauf zum Ausgleich. Das widerum gefiel nun Hernes Co-Coach Predrag Stanojcic so gar nicht. Naomi Davenport mit einen Dreipunktspiel, Roosa Lehtoranta mit einem Dreier und Enja Viksne jedoch machten Hernes Bemühungen zunichte und schraubten den Vorsprung auf den Viertelstand von 20:14.

Der Beginn des zweiten Viertels zeigte viele erfolgreiche Offensivaktionen auf beiden Seiten. Die Verteidigung wurde dabei großzügig vernachlässigt. Nach zwischenzeitlicher sieben Punkteführung seines Teams, beim Stand von 31:28 nach 15 Minuten, sah sich Angels-Coach Rozlapa erneut zu einer Auszeit gezwungen, ahnte er doch die Gefahr eines Herner Überholmanövers. Es half nur bedingt, bis zur Halbzeit verkürzten die Nordrhein-Westfalen auf 37:36.

Halbzeit zwei fing aus Nördlinger Sicht mit dem zweiten Dreier von Nicole Brochlitz gut an. Doch so wirklich absetzen konnten sich die Kraterbasketballerinnen von den Hernerinnen nicht. Und als Alsona Morwiec ebenfalls ihren zweiten Dreier zum 44:43 (24. Minute) versenkte, glaubte so mancher Besucher, dass das Momentum zugunsten Hernes wechselt. Vier Punkte von Naomi Davenport, zwei von Viksne und ein Dreier, erneut von Davenport, verschafften den Angels wieder Luft (53:43, 28. Minute). Es sollte sich als Vorteil erweisen, dass im Kader der Nördlingerinnen viele Spielerinnen zum scoren in der Lage waren, während bei Herne nur auf Morawiec und Svetlikova die Last des Punktens verteilt wurde. Zur gleichen Zeit lieferte sich Nördlingens punktgleicher Verfolger Osnabrück in Halle ein Duell auf Augenhöhe (50:50).

Die Eigner Angels brauchten also jeden Punkt aus ihrem eigenen Spiel. Erneut gelang es den Rieserinnen aber nicht, mehr als fünf Punkte zwischen sich und ihren Gästen zu schieben. Mit 55:50 ging man in den letzten Durchgang, ein trügerischer Vorsprung. Zumal Herne keineswegs Anzeichen machte, klein beizugeben. Eine unterirdische Freiwurfquote von vier Treffern aus 12 Versuchen verhinderte ein besseres Ergebnis für die Gäste.

Das letzte Viertel begann wie eine Blaupause der anderen Durchgänge. Nördlingen legte vor, Herne zog nach. Jetzt jedoch gelang Herne in der 36. Minute der Führungswechsel durch Robinson (64:66). Rozlapa reagierte umgehend mit einer Auszeit. Herne legte mit einem Dreier von Laura Zolper nach, der wiederum umgehend von Roosa Lehtoranta, ebenfalls mit einem Dreier, gekontert wurde. Das Spiel war auf seinem Höhepunkt angekommen. Korbaktionen, nicht immer erfolgreich, im Sekundentakt folgten. Ein Vorgeschmack auf kommende Playoff-Spiele in Nördlingen? Eine Minute vor Schluss wird Neu-Angel Naomi Davenport beim Stand von 69:69 gefoult und verwandelt beide Freiwürfe sicher. Mingo gleicht aus, Beasley legt erneut für die Gastgeberinnen vor (73:71). In Halle liegt Osnabrück 69:75 zurück. Davenport macht sechs Sekunden vor Ende mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Deckel drauf, Nördlingen verteidigt mit einem 75:71-Sieg Platz vier. Bemerkenswert, wie die Rieserinnen mit dem Druck umgegangen sind und sich aus kritischen Situationen gut befreit haben. Die Hernerinnen gaben nie auf und blieben spielerisch ein unangenehmer Gegner. Das Ergebnis aus Halle dürfte ebenfalls für ein Strahlen bei den Nördlingerinnen und ihrem Anhang sorgen. Der MBC schlug Osnabrück mit 80:71.

Für die Angels spielten: Naomi Davenport (22/1 Dreier), Nicole Brochlitz (8/2), Enija Viksne (8), Roosa Lehtoranta (10/3), Mariam Haslé-Lagemann (4) , Lisa Bertholdt (4), Brandi Beasley (15), Anna Löffler (d.n.p) und Leonie Kambach (4).

Bei Herne fielen auf: Morawiec (19/3), Svetlikova (17), Zolper (12) .

Text: Thomas Lambertz
Bild: Jochen Aumann

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Furioses Finale

Die 1. Damenbasketball Bundesliga DBBL steuert einem furiosen Finale um die Play-Off-Plätze zu. Und mittendrin die Eigner Angels aus Nördlingen. Beinahe spieltäglich ändern sich die möglichen Szenarien, Spielverlegungen und Nachholspiele tragen ihren Teil zur Spannung bei. Hier noch einmal die aktuellen Fakten:
 
Die besten acht von 14 Mannschaften der Hauptrunde erreichen die Endrunde und spielen den neuen Deutschen Meister aus. Bei 14 Mannschaften gibt es jeweils insgesamt 26 Spiele bis zum Ende der Hauptrunde. Sind Teams punktgleich, zählt der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel, sollte der gleich ausfallen zählt der höhere Wert der Korbdifferenz im direkten Vergleich. Es wird keine Relegationsspiele geben. Titelverteidiger sind die Rutronik Stars Keltern, aktuell mit 22 Spielen und 30 Punkten auf Rang vier. Der übermächtig erscheinende Aufsteiger aus dem bergischen Land, die Rheinland Lions, ist mit 42 Punkte aus 24 Spielen zwar immer noch das „Nonplusultra“ der aktuellen Saison, durfte aber mittlerweile auch schon drei Niederlagen einstecken.
 
Und damit landet man bei den Gisa Lions aus Halle, die den Lions am 15.Februar eine überraschende 61:59-Niederlage zufügen konnten. Dieser Sieg war der Start einer Serie, die nach fünf Siegen hintereinander in Wasserburg endete. Die Sachsen-Anhaltiner, die den direkten Vergleich aus zwei Spielen gegen die Nördlingerinnen gewannen (69:78 und 76:61), haben bereits 24 Spiele und schickten sich an, noch an den Angels vorbeizuziehen. Doch dann kam der letzte Spieltag vergangenen Sonntag. Halle musste zum TSV Wasserburg, dem elfmaligen deutschen Meister. Die Bayern um Ex-Angel Levke Brodersen stehen auf Rang elf und damit auf dem ersten von vier Abstiegsplätzen. Es musste also ein Sieg mit 17 Punkten Differenz her, um die 66:82-Hinspielniederlage wettzumachen und den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Was folgte, hätten sich sämtliche Krimi- und Thrillerautoren nicht ausdenken können. Nach vier (!!!!) Verlängerungen gewannen die Innstädter 100:98, stehen aber aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs als einer von vier Absteigern fest. In den verbleibenden zwei Spielen kann Wasserburg nicht mehr den rettenden 10. Tabellenplatz ergattern. Als weitere Absteiger stehen bereits Heidelberg und Düsseldorf fest, die beide noch gegen die Angels antreten müssen. Es ist also noch ein Abstiegsplatz zu vergeben, den Göttingen (23 Spiele/14 Punkte, direkter Vergleich für Göttingen) und Halle (24/20) unter sich ausmachen. Die Veilchen aus Göttingen haben es nicht mehr in der eigenen Hand, da Halle aus zwei Spielen ein Sieg zum sicheren Ligaerhalt genügt. Zwar kann Nördlingen im schlechtesten Fall noch auf Rang zehn abrutschen, hat mit dem Abstieg aber nichts mehr zu tun.
 
Der letzte Spieltag führte für die Nördlinger zu einem erfreulichen Platztausch.  Saarlouis verlor sein Heimspiel gegen Osnabrück 74:78, ebenfalls nach Verlängerung. Durch die Niederlage der Saarländerinnen (23/20) schoben sich die Kraterbasketballerinnen (22 /20) trotz Spielausfall Marburg auf den begehrten letzten Play-Off-Platz vor. Osnabrück (23/30), Gast am kommenden Donnerstag um 19.00Uhr in der Nördlinger Hermann-Keßler-Halle und aktueller Tabellenfünfter, kann sich aber mit einer Niederlage im Ries immer noch verschlechtern. Es lauern Hannover (23/30) und Marburg (24/28) auf den Plätzen sechs und sieben auf Ausrutscher der Niedersachsen. Allerdings wäre der Tabellenfünfte aktuell Gast in Keltern, was in der ersten Runde der Meisterschaftsrunde kein einfaches Unterfangen wäre.
 
So kompliziert sich das alles anhört, so vermeintlich einfach ist es für die Eigner Angels: sie haben es selbst in der Hand: gewinnen sie die letzten vier Spiele, nehmen sie an den Play-Offs teil, unabhängig davon, was der Rest der Liga anstellt. Die 1. Damenbasketball Bundesliga steuert also einem dramatischen Zwischenfinale zu. Und das Drehbuch dazu wird maßgeblich in Nördlingen geschrieben.
 
Dass die oben beschriebenen Szenarien aber angesichts der Lage in der Welt in den Hintergrund rutschen, ist auch Mona Berlitz von den Eigner Angels klar. Das „Küken“ der Nördlingerinnen hat sich ihre eigenen Gedanken zur Ukrainekrise gemacht. „Dass meine kleine Spende an SOS- Kinderdörfer Ukraine allein nicht viel bewirken wird, ist mir … klar. Deswegen hatte ich die Idee, ob wir nicht als Verein gemeinsam Geld sammeln könnten. Alle die möchten, Spieler, Trainer, Vorstand, Vereinshintergrund und Sponsoren können eine selbstgewählte Geldsumme beisteuern.“ Dazu stellt die 19-jährige bei den letzten beiden Heimspielen am Donnerstag gegen Osnabrück und am Sonntag gegen Düsseldorf nach Absprache mit dem Team und dem Verein eine Spendenbox am Fanshop der Angels auf und ruft alle Besucher auf, einen kleinen Betrag in das Sparschwein zu werfen. „Mir bedeutet das Projekt sehr viel und ich möchte unsere Angelsreichweite nutzen, um den Menschen in der Ukraine zu helfen.“ Die Eigner Angels Nördlingen und die BG Donau-Ries e. V. unterstützen diese Aktion und hoffen auf rege Inanspruchnahme der Box.


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