ANGELS werden nach „hartem“ Kampf nicht belohnt

(thla.) Noch haben sich die EIGNER Angels vom hart erkämpften Sieg gegen den Gastgeber BBC Grengewald nicht erholt, als es schon gegen den nächsten Eurocup-Teilnehmer in diesem gut besetzten Turnier geht. Die Lieges Panthers aus Lüttich, Tabellenfünfter der belgischen Liga, sind ebenfalls international unterwegs und haben mit der 1,96m großen Brittany Brewer die größte Turnierspielerin in ihren Reihen.

Doch das störte die Kraterbasketballerin ins keinster Weise. Vom Anpfiff an verteidigte man so, wie man gestern gegen die Luxemburgerinnen aufgehört hat. Marina Dzinic brachte ihre Farben mit fünf Punkten in Folge in Führung. Die Belgerinnen waren sichtlich überrascht über den Nördlinger Elan und brauchten sechs Minuten, bis sie sich auf den Angels-Wirbel mit 5 Ballgewinnen und starker Offensive eingestellt haben (8:8). Eine starke Defense der EIGNER-Angels sicherte das erste Viertel mit 15:14, in welchem Marina Dzinic sieben Punkte erzielte.

Mit einer angeschlagenen Meg Wilson starteten die Angels in Viertel zwei und lagen schnell 15:18 hinten. Zweieinhalb Minuten benötigten die Nördlingerinnen, bis sie durch Elina Koskimies zu den ersten Punkten im zweiten Viertel kamen (17:23). Langsam zeigte sich der gestrige Kräfteverschleiß in der erneut zu warmen Halle. Coach Ajtony Imreh ließ viel rotieren. Mit Erfolg: wie gestern, ließen die Angels sich nicht abschütteln (16. Min, 21:23). Und erneut war es wieder das Team als Einheit, welches mit 28:33 aussichtsreich in die Halbzeitpause ging. Wenn es etwas zu kritisieren gab dann das man in der Verteidigung unter dem Korb den Belgierinnen zu viel Freiraum ließ und die Rebounds nicht genügend sicherte.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten eindeutig die Panther. Schnell ließen sie die Angels 28:40 hinter sich. Überraschend war dies nicht wirklich, spannend nun die Frage, wie sich das Team jetzt präsentieren wird. Lieges traf nun sicher, im Nördlinger Lager konzentrierte man sich mehr auf die Verteidigung und ließ gute Chancen liegen (26min. 31:43). Tatsächlich ließ man bis zu Viertelende (40:52) die Belgierinnen nicht weiter davonziehen. Dies gelang auch bis zur 34. Minute. Denn da ging wieder der allmählich bekannte Comeback-Ruck durch die Angels-Reihen. Man gewann wieder mehr Bälle und verkürzte auf 48:57. Aber zwei Spiele innerhalb von 24h gegen international agierende Teams waren dann auch für die EIGNER-Angels zu viel. Erfreulich die sichtbare Steigerung bei Marina Dzinic und das mit Bianca Helmig und ihren 13 Punkte ein Jungtalent Nördlingens Topscorer wurde. Mit 53:72 zog man sich somit achtbar aus der Affäre.

Erneut schwitzten für die EIGNER Angels:
Mona Berlitz (1 Punkt), Elina Koskimies (7), Sami Hill (10), Marina Dzinic (10), Mariam Hasle-Lagemann (2), Meg Wilson (6), Anissa Pounds (4), Bianca Helmig (13).
 
Mannschaftskapitän Sami Hill: Heute war nicht unser bestes Spiel. Wir wissen, dass wir es besser können. Lieges kam und spielte ein starkes Spiel und gingen als Sieger vom Feld. Wir lernen in jedem Vorbereitungsspiel weiter miteinander zu spielen und besser zu werden für den Start der Runde. Zu gewinnen ist immer schöne, wenn man aber verliert lernst du den harten Weg. Wir werden morgen besser sein (gegen Düsseldorf) und wieder kämpfen.

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